Gewerbe · Photovoltaik für Unternehmen

Photovoltaik für
Ihr Gewerbe.

Stromkosten senken, unabhängiger vom Strommarkt werden und mit planbaren Energiekosten kalkulieren: Wir planen und bauen PV-Anlagen für Hallen, Produktions- und Bürogebäude in Hamm & Umgebung — von der Analyse bis zur Abnahme aus einer Hand.

Luftaufnahme einer Gewerbehalle mit vollflächiger Photovoltaik-Dachanlage

Gewerbe-PV in Zahlen

Gewerbestrom netto

je nach Abnahmemenge & Profil, Stand 2026

16–27 ct/kWh

Typischer Eigenverbrauch

ohne Speicher, abhängig vom Lastprofil

40–80 %

Typische Amortisation

konservativ gerechnet, danach 15–20 weitere Betriebsjahre

6–12 Jahre

Typische Spannen aus der Praxis (Stand 2026), keine Zusage — Ihre Werte ermitteln wir anhand Ihres Lastprofils.

Warum jetzt?

Warum sich Gewerbe-PV 2026 rechnet

Der größte Hebel ist Ihr Eigenverbrauch: Betriebe verbrauchen Strom genau dann, wenn die Sonne liefert. Alle Zahlen konservativ, Stand Juli 2026.

Ihr Lastprofil passt zur Sonne

Produktion, Kühlung, Büro und Ladevorgänge laufen tagsüber — genau dann, wenn die Anlage produziert. Typisch sind 40–80 % Eigenverbrauch ohne Speicher, mit Speicher bis zu 80–90 %. Wie viel bei Ihnen realistisch ist, rechnen wir anhand Ihres Lastprofils.

Gewerbestrom bleibt teuer

Je nach Abnahmemenge zahlen Unternehmen 2026 rund 16–27 ct/kWh netto. Der staatlich subventionierte Industriestrompreis ist auf energieintensive Branchen begrenzt — der typische Mittelstand profitiert davon nicht. Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde senkt Ihre Strombezugskosten — vom ersten Betriebstag an.

Planbare Kosten statt Strommarkt

Jede selbst erzeugte Kilowattstunde macht Sie unabhängiger von Preisrunden Ihres Versorgers. Die Erzeugungskosten Ihrer Anlage sind ab Inbetriebnahme weitgehend fix — über die gesamte Laufzeit kalkulierbar.

Vergütung 20 Jahre gesichert

Überschussstrom wird bis 100 kWp fest nach EEG vergütet. Die aktuellen Sätze je Größenklasse veröffentlicht die Bundesnetzagentur und passt sie halbjährlich an — planmäßig sinken sie um 1 % je Halbjahr. Maßgeblich ist der Satz zu Ihrer Inbetriebnahme: Er gilt 20 Jahre fest.

Auch über 100 kWp machbar

Größere Anlagen speisen über die geförderte Direktvermarktung ein (Marktprämienmodell). Den Direktvermarkter und die Abwicklung organisieren wir — der Haupthebel bleibt ohnehin Ihr Eigenverbrauch.

Konservativ gerechnet, ehrlich beraten

Wir rechnen Amortisationen bewusst vorsichtig: typisch 6–12 Jahre, je nach Eigenverbrauchsquote und Lastprofil. Danach produziert die Anlage 15–20 weitere Jahre — mit weitgehend fixen Kosten.

Zeitfenster 2026

Der Bund plant laut Referentenentwurf vom Juli 2026, die EEG-Förderung ab 2027 umzubauen — beschlossen ist das noch nicht. Sicher ist nach geltendem Recht: Wer bis Ende 2026 in Betrieb geht, sichert sich die aktuelle Vergütung für 20 Jahre. Wir sagen Ihnen ehrlich, welche Zeitschiene für Ihr Projekt realistisch ist.

Was wir liefern

Vier Bausteine — ein Ansprechpartner

Ob nur Dachanlage oder Komplettkonzept mit Speicher, Ladeinfrastruktur und Wärmepumpe: Sie bekommen Beratung, Planung, Montage und Abnahme aus einer Hand.

PV-Dachanlage

  • Auslegung nach Ihrem realen Verbrauch statt nach Maximalfläche
  • Statik- und Dachprüfung vor dem Angebot
  • Hochwertige Komponenten, sauber dokumentierte Abnahme
  • Auf Wunsch: Dachsanierung + PV in einem Projekt — Gerüst und Baustelle nur einmal

Seit 1.1.2026 löst eine vollständige Dachsanierung in NRW die Solarpflicht aus — wir planen Dach und Anlage dann gleich zusammen.

Gewerbespeicher

  • Eigenverbrauch mit Speicher typisch bis 80–90 %
  • Lastspitzenkappung zur Senkung des Leistungspreises (bei RLM-Messung)
  • Dimensionierung auf Basis Ihres 15-Minuten-Lastgangs

Ob sich ein Speicher rechnet, hängt vom Lastprofil ab — wir rechnen es transparent vor, statt pauschal zu verkaufen.

Ladeinfrastruktur für den Fuhrpark

  • Wallboxen und Ladepunkte für Firmenwagen und Mitarbeitende
  • Laden mit eigenem Solarstrom — tagsüber, wenn die Fahrzeuge stehen
  • Skalierbare Konzepte: heute 2 Ladepunkte, morgen 20

Lastmanagement von Anfang an mitgedacht, damit der Netzanschluss nicht zum Engpass wird.

Wärmepumpe fürs Gewerbe

  • Heizen mit eigenem Solarstrom statt mit Gas oder Öl
  • Die Kombination aus PV und Wärmepumpe erhöht Ihren Eigenverbrauch
  • Planung, Installation und Abnahme aus einer Hand

Beratung bis Abnahme und darüber hinaus — ein Ansprechpartner für das gesamte Energiekonzept.

Flachdach einer Gewerbehalle mit aufgeständerten Photovoltaik-Modulen sowie Speicher und Wechselrichter an der Attika-Wand

Steuer & Förderung

Was der Staat beisteuert

Für gewerbliche PV läuft die Förderung 2026 vor allem über das Steuerrecht und zinsgünstige Kredite. Die wichtigsten Instrumente im Überblick — Stand Juli 2026.

Investitionsabzugsbetrag (§ 7g EStG)

Bis zu 50 % der voraussichtlichen Anschaffungskosten können bereits bis zu 3 Jahre vor der Investition gewinnmindernd angesetzt werden — u. a. bei einer Gewinngrenze von 200.000 € und betrieblicher Nutzung.

Sonderabschreibung (§ 7g Abs. 5 EStG)

Zusätzlich 40 % der Anschaffungskosten, frei verteilbar auf die ersten fünf Jahre — für Anschaffungen ab 2024.

Degressive AfA („Investitionsbooster“)

Für Anschaffungen vom 1.7.2025 bis 31.12.2027 möglich. Wichtig: Bei PV-Anlagen (20 Jahre Nutzungsdauer) ist der Satz auf maximal 15 % pro Jahr gedeckelt — nicht die oft beworbenen 30 %.

KfW-Kredit 270 (Erneuerbare Energien – Standard)

Förderkredit für Unternehmen jeder Größe: PV und Batteriespeicher, bis zu 100 % der Investitionskosten, Laufzeiten 2–30 Jahre, bis zu 5 tilgungsfreie Anlaufjahre. Der Zins ist bonitäts- und tagesabhängig.

Umsatzsteuer

Der Nullsteuersatz gilt auf Gewerbegebäuden nur bis 30 kWp. Größere Anlagen werden mit 19 % berechnet — für vorsteuerabzugsberechtigte Unternehmen wirtschaftlich neutral.

Ertragsteuer

Anlagen bis 30 kWp je Gewerbeeinheit sind ertragsteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG, max. 100 kWp je Steuerpflichtigem). Größere Anlagen sind steuerpflichtig — dafür greifen dann IAB, Sonder-AfA und Abschreibung.

Hinweis: Wir leisten keine Steuerberatung. Ob und wie sich Investitionsabzugsbetrag, Sonderabschreibung und degressive AfA in Ihrem Fall kombinieren lassen, hängt vom Einzelfall ab — wir stimmen die Auslegung eng mit Ihrem Steuerberater ab. Für klassische Aufdach-Gewerbeanlagen gibt es über progres.nrw aktuell keinen Landeszuschuss; ob Sonderprogramme (z. B. Fassaden-PV oder Mieterstrom) für Ihr Vorhaben greifen, prüfen wir tagesaktuell vor dem Angebot.

So läuft's

Ihr Projekt in fünf Schritten

1

Potenzialanalyse & Lastgang

Wir prüfen Dachflächen, Statik und Ihren Stromverbrauch. Ab 100.000 kWh/Jahr liegt Ihr 15-Minuten-Lastgang (RLM) bereits vor — die ideale Basis für eine präzise Auslegung.

2

Konzept & Wirtschaftlichkeit

Anlagen- und Speichergröße, Eigenverbrauchsquote, Amortisation — konservativ gerechnet und transparent dokumentiert, damit Ihre Entscheidung auf Zahlen steht.

3

Anträge & Netzanmeldung

Netzverträglichkeitsprüfung, Marktstammdatenregister, Nachweise und — falls nötig — Direktvermarktung: Wir übernehmen den kompletten Papierkram.

4

Montage durch eigene Teams

Keine wechselnden Subunternehmer: Unsere Monteure installieren so, dass Ihr Betrieb weiterläuft. Umschaltzeiten stimmen wir eng mit Ihnen ab.

5

Service & Monitoring

Ertragsüberwachung, Wartung und ein fester Ansprechpartner in Hamm — auch Jahre nach der Abnahme.

Monteure installieren Photovoltaik-Module auf einem Steildach, im Vordergrund ein Beratungsgespräch

Häufige Fragen

Was Unternehmer uns fragen

Die häufigsten Fragen aus Gesprächen mit Geschäftsführern und Hallenbesitzern — ehrlich beantwortet. Ihre Frage fehlt? Rufen Sie uns kurz an.

Trägt unser Hallendach überhaupt eine PV-Anlage?
Das klären wir, bevor ein Angebot entsteht: Wir prüfen Dachhaut, Unterkonstruktion und Statik und wählen die passende Unterkonstruktion für Ihr Dach. Steht ohnehin eine Dachsanierung an, lohnt der Blick doppelt — seit dem 1.1.2026 löst eine vollständige Erneuerung der Dachhaut in NRW die Solarpflicht aus. Dann planen wir Dach und PV in einem Projekt und Sie zahlen Gerüst und Baustelle nur einmal.
Läuft unser Betrieb während der Montage weiter?
Ja. Die Arbeiten auf dem Dach laufen weitgehend ohne Eingriff in Ihren Betrieb. Nur für den elektrischen Anschluss ist eine kurze Abschaltung nötig — den Zeitpunkt stimmen wir vorab mit Ihnen ab, zum Beispiel in Randzeiten oder am Wochenende.
Was passiert mit Strom, den wir nicht selbst verbrauchen?
Bis 100 kWp erhalten Sie die feste EEG-Einspeisevergütung bei Teileinspeisung, je nach Größenklasse leistungsanteilig gemischt — die aktuellen, halbjährlich angepassten Sätze veröffentlicht die Bundesnetzagentur. Der Satz bei Inbetriebnahme gilt 20 Jahre fest. Über 100 kWp ist die geförderte Direktvermarktung Pflicht (Marktprämienmodell) — den Direktvermarkter organisieren wir. Zu beachten: In Viertelstunden mit negativen Börsenpreisen gibt es bei Neuanlagen keine Vergütung; diese Zeiten werden nach den 20 Jahren angehängt. Ihr Eigenverbrauch ist davon nicht betroffen.
Gilt die Solarpflicht in NRW auch für unser Gebäude?
Möglicherweise ja: Für neue Nichtwohngebäude gilt sie seit dem 1.1.2024, für neue Wohngebäude seit dem 1.1.2025 — und seit dem 1.1.2026 auch für Bestandsgebäude, wenn die Dachhaut vollständig erneuert wird. Neue offene Parkplätze von Nichtwohngebäuden mit mehr als 35 Stellplätzen sind bereits seit 2022 erfasst. Ausnahmen gibt es bei technischer oder wirtschaftlicher Unzumutbarkeit gemäß Solaranlagen-Verordnung NRW. Wir prüfen, was für Ihr Objekt konkret gilt.
Brauchen wir ein aufwendiges Anlagenzertifikat?
In den meisten Fällen nicht mehr: Seit Mai 2024 sind Anlagen bis 500 kW installierter Leistung und maximal 270 kW Einspeiseleistung von der Pflicht zum Anlagenzertifikat B befreit — es genügt der vereinfachte Nachweis über Einheiten- und Komponentenzertifikate. Erst darüber (Mittelspannung) wird ein Anlagenzertifikat B nötig. Den Nachweisprozess mit dem Netzbetreiber übernehmen wir.
Was, wenn wir nicht selbst investieren möchten?
Dann gibt es etablierte Alternativen: Beim Onsite-PPA finanziert, baut und betreibt ein Betreiber die Anlage auf Ihrem Dach, und Sie kaufen den Strom zu einem vertraglich fixierten Preis je Kilowattstunde — ohne eigene Investition. Auch eine Dachverpachtung ist möglich, besonders bei großen, bislang ungenutzten Dachflächen. Wir beraten Sie, welches Modell zu Ihrem Unternehmen passt.
Wie viel Wartung braucht eine Gewerbe-PV-Anlage?
Photovoltaik ist vergleichsweise wartungsarm. Wir empfehlen regelmäßige Sicht- und Funktionsprüfungen und überwachen die Erträge per Monitoring — Abweichungen fallen so sofort auf, nicht erst auf der Jahresabrechnung. Als regionaler Betrieb sind wir auch nach der Abnahme kurzfristig für Sie erreichbar.

Lassen Sie uns Ihr Dach rechnen

Potenzialanalyse und Wirtschaftlichkeitsrechnung für Ihr Gebäude — kostenlos, unverbindlich und konservativ kalkuliert. Sie entscheiden auf Basis von Zahlen.